Dienstag, 10. Mai 2016

Unpopular Bookish Opinions!

Hallo Leute,
seit einiger Zeit bin ich wieder stark in der BookTuber-Welt versunken und schaue mir von meinen Lieblings BookTubern alle möglichen Videos an, die ich im letzten Jahr verpasst habe. Dabei ist mir das Stöckchen Unpopular Bookish Opinions ins Auge gesprungen und da mir in letzter Zeit vermehrt aufgefallen ist, dass viele meiner Ansichten, was Bücher betrifft, sich oftmals nicht mit der Meinung der breiten Masse decken, dachte ich, dass ich das Stöckchen mal mitnehme.

Manche Antworten könnten Spoiler enthalten. Lesen also auf eigene Gefahr!

1. popular Books or serieses that you did not like ~ beliebte Bücher oder Reihen, die du nicht magst

  • The Mortal Instruments von Cassandra Clare: Diese Buchreihe habe ich zwar noch nicht beendet, aber ich kann getrost sagen, dass sie mir überhaupt nicht gefällt. Der erste Band war vielleicht noch relativ vielversprechend, aber Band zwei fand ich dagegen echt schlecht, sodass ich auf den dritten Band gar keine Lust mehr hatte. Die Buchreihe ist aber allseits sehr beliebt, nur bei mir ist sie nicht eingeschlagen wie eine Bombe. Vor allem, da ich die Protagonistin nicht mochte. REZENSION zum ersten Band.
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  • The Infernal Devices von Cassandra Clare: Was? Schon wieder eine Buchreihe von Cassandra Clare? Ja, auch diese Buchreihe von ihr konnte ich nicht wirklich leiden, was vor allem am zweiten Band lag (wieder einmal...). Ich konnte das Liebesdreieck nicht ausstehen und es hat mich beim Lesen nur noch genervt. Furchtbar! Und Achtung, Cassandra Clare und ihre Bücher werden hier vielleicht noch das ein oder andere Mal genannt. REZENSION zum ersten Band.
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  • Fangirl von Rainbow Rowell: Dieses Buch habe ich ganz aktuell gelesen (→REZENSION) und mochte es überhaupt nicht. Ich fand die Protagonistin unerträglich, ich konnte mit dem Schreibstil nichts anfangen und ich fand, dass das Fangirl-Sein viel zu wenig behandelt wurde. Auch wieder eine unpopuläre Meinung, da insbesondere die amerikanischen BookTuber dieses Buch zu vergöttern scheinen.
  • Legend von Marie Lu: Ich habe vor vier Jahren den ersten Band der Legend-Trilogie gelesen und habe ihn damals noch ziemlich gut mit vier Sternen bewertet. Zu diesem Zeitpunkt war ich einfach noch tief im Dystopie-Wahn drin und von daher ließ ich mich vom Hype mitreißen. Die Fortsetzungen habe ich jedoch nie angepackt, da in der Retrospektive mir das Buch doch nicht gefallen hat (ich habe die Bewertung auch nochmal runter gesetzt) - viel zu junge Super-Über-Menschen-Protagonisten, eine Insta-Love, ein schwammiges Worldbuilding... Da stimmte im Nachheinein nicht wirklich was für mich. REZENSION zum ersten Band.
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  • Delirium von Lauren Oliver: Was habe ich mich damals mit dem ersten Band der Amor-Trilogie abgekämpft! Und dennoch habe ich sehr gut bewertet. Doch auch hier habe ich mich im Nachhinein nochmal korrigiert, denn seien wir mal ganz ehrlich: ich mochte das Buch damals kein Stück. Daher habe ich die Reihe auch nie weiterverfolgt. Die Protagonistin ging mir tierisch auf den Zeiger und außerdem fand ich die Prämisse, dass in der Zukunft Liebe als Krankheit gilt, selten dämlich. Außerdem sollte im zweiten Band ein Liebesdreieck eingeführt werden, weswegen ich vorsorglich die Reihe abgebrochen habe. REZENSION zum ersten Band.
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  • Elfenmagie von Sabrina Qunaj: Ich erinnere mich, dass dieses Buch bei Goodreads und Amazon praktisch nur 5-Sterne-Rezensionen hatte. Und da es High-Fantasy war, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Ich erwartete also etwas in der Richtung "jugendlicher" Herr der Ringe. Und was habe ich bekommen? Eine schmalzige Telenovela mit einer der blödesten Protagonistinnen, die mir je untergekommen ist. Und es war so sterbens langweilig. Das ist bei fast 1.000 Seiten fatal. Ich habe mich durchgequält und das Buch zu guter Letzt wieder aus meinem Regal geschmissen. Das Ende allerdings, das fand ich super :D → REZENSION.
 

2. popular Books or Serieses that everybody seems to hate, but you love ~ beliebte Bücher oder Reihen, die anscheinend niemand außer dir mag

  • Article 5 von Kristen Simmons: Ich würde nicht sagen, dass alle anderen diese Bücher hassen, aber insbesondere in der Buchblogger-, bzw. BookTuber-Welt ist mir die Article 5-Trilogie nicht sonderlich oft aufgefallen. Im deutschsprachigen Raum wurden zwar die ersten beiden Bände gelesen, aber in erster Linie, weil der ivi-Verlag die Bücher als REs verteilte. Und die Meinungen waren alle eher mittelprächtig. Ich dagegen mochte die Trilogie so gerne, dass ich sie mir komplett auf Englisch zugelegt und begeistert verschlungen habe. Für mich eine der besseren Dystopien der letzten Jahre! REZENSION zum ersten Band.
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  • Allegiant von Veronica Roth: Ich nenne hier speziell den letzten Band der Divergent-Trilogie, den die meisten sicherlich nicht mochten, manche vielleicht sogar hassten. Ich mochte ihn gerne, denn in meinen Augen war er in sich schlüssig. Natürlich bevorzuge auch ich irgendwo immer das klassische Happy End, aber bei diesem Buch hätte es überhaupt nicht gepasst. Das wäre nicht Tris gewesen. Daher konnte ich sehr gut mit dem Ende leben und war sehr zufrieden REZENSION.
  • Die Spur ins Schattenland von Jonathan Stroud: Das Buch hat bei Goodreads im Durchschnitt auch eher mittelprächtige Bewertungen bekommen (3,3 Sterne) und die Hauptkritik der meisten Leser ist, dass das Buch zu düster sei, vor allem im Vergleich zur Bartimäus-Reihe des Autors. Was soll ich sagen? Ich habe das Buch geliebt, es hat mich tief berührt und sehr bewegt und ich konnte es kaum aus der Hand legen → REZENSION.
  • Kassandra von Christa Wolf: Das Buch habe ich damals im Deutsch-GK in der 13. Klasse gelesen und ich glaube, ich war die einzige aus meinem kompletten Jahrgang, die das Buch mochte. Mich haben der Schreibstil und die Thematik schon auf der ersten Seite gepackt. Ich denke, dass ich das Buch irgendwann wieder lesen möchte - wobei ich da Angst habe, dass es mir beim zweiten Mal lesen nicht mehr gefallen könnte.

3. A Love-Triangle where you didn't like who the person ended up with ~ Ein Liebesdreieck, bei dem du unzufrieden warst, mit wem die Figur am Ende zusammen kam

  • The Infernal Devices von Cassandra Clare (again): Auch wenn ich den dritten Band noch nicht gelesen habe, so weiß ich durch einige nicht kenntlich gemachte Spoiler, wie das Buch liebestechnisch ausgeht. Und was soll ich sagen? Ich habe so abgekotzt! Bitte entschuldigt diese Ausdrucksweise, aber das Ende hat mich richtig aufgeregt. Spoiler: Und zwar nicht, weil Tessa am Ende mit Will zusammen gekommen ist - das fand ich ja gut - sondern weil Tessa ganz am Ende, im Prolog, dann doch mit Jem zusammen gekommen ist. Zwar erst nach Wills Tod, aber hey, alles YOLO oder was? So nach dem Motto Doppeltgemoppelt hält besser!? Da kriegt die dumme Pute Tessa beide Kerle ab, aber natürlich so, dass es "moralisch und ethisch korrekt" ist. Weißte was? Ne! Cassandra Clare, sowas ist wirklich einfach nur dämlich. Kannste zwar so machen, aber dann ist es halt kacke.

4. popular Bookgenres which you rarely reach for ~ beliebte Buchgenre, zu denen du nur sehr selten greifst

  • YA-Contemporary: Fangirl von Rainbow Rowell hat mir mal wieder bewiesen, dass dieses Genre nicht wirklich meins ist.
  • Dark Romance: Ich lese prinzipiell recht wenig Romance, aber Dark Romance finde ich besonders schwierig.
  • Chick-Lit: Ich kann solche Literatur in 99,9% der Fälle, in denen ich mal zu solch einem Buch gegriffen habe, nicht leiden. Mir fehlt da der Zugang zu.
  • Paranormal Fiction: Vampire, Werwölfe, Zombies... das muss schon richtig gut geschrieben sein, damit mich dieses Genre packt!

5. popular or beloved characters that you do not like ~  beliebte Buchcharaktere, die du nicht mochtest

  • Cath aus Fangirl: Huch, jetzt erwähne ich dieses Buch ja auch schon ein drittes Mal... Ich konnte Cath nicht ausstehen und fand sie unerträglich. Zwar tat es mir leid, dass sie unter sozialen Ängsten leidet - ich habe mich dazu ausführlich in meiner Rezension geäußert - aber ich fand ihre Gedankengänge teilweise so abstrus, das mir jeglicher Zugang zu ihrer Person gefehlt hat.
  • Ananna aus The Pirate's Wish: Ich mochte Ananna im ersten Band der Dilogie noch recht gerne, da ich sie sehr tough und willensstark fand, aber im zweiten Band mutierte sie wegen ihres verletzten Stolzes zu so einer ekelhaften und niederträchtigen Zicke, dass mir der Lesespaß so dermaßen verging, dass ich dem Buch nur noch einen Stern gegeben habe. REZENSION zu The Pirate's Wish.
  • Clary aus The Mortal Instruments: Und schon wieder Cassandra Clare. Ich konnte Clary überhaupt nicht leiden. Ich fand sie zickig und unfähig, außerdem fand ich es fies, wie sie mit den Gefühlen von Simon gespielt hat. Einfach unnötig, dass Cassandra Clare eine so unzulängliche Protagonistin erschaffen hat, denn seien wir mal ehrlich: Wenn die Hauptfigur nicht sympathisch ist, dann wird das mit dem gesamten Buch nichts mehr. (Ich könnte übrigens Tessa und Jem aus The Infernal Devices direkt dazu nehmen, aber das Buch habe ich schon so oft erwähnt...)
  • Harry aus Harry Potter: Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht so, dass ich Harry hasse. Ich mochte ihn bis Band vier einschließlich sehr gerne. Er war so höflich und bescheiden und einfach ein sympathischer Kerl. In Der Orden des Phoenix, Band fünf, bekam er jedoch plötzlich diesen Götterkomplex, sodass ich ihn bei Leibe nicht mehr so sympathisch fand wie zuvor. Vor allem, da er in seiner Arroganz und Engstirnigkeit viele fatale Fehler begeht, aber nicht mal den Schneid dazu hat, sich zu entschuldigen. Ich habe im weiteren Verlauf der Handlung Harry wieder ein wenig besser leiden können - wobei ich es unmöglich fand, wie er sich Scrimgeour gegenüber verhalten hat: Als Fudge ihn fertig macht, kriegt er die Schnüss nicht auf, aber als Scrimgeour kommt, der mit all dem nicht wirklich was zu tun hat, wird der dem richtig pampig gegenüber. Harry, du weißt schon noch, dass du gerade erst sechzehn/siebzehn Jahre alt bist? Und auch wenn du vielleicht besonders bist, so gibt es dir noch lange nicht das Recht, mit einem erwachsenen ZAUBEREIMINISTER (!!!) so zu sprechen. Jedenfalls hat Joanne K. Rowling Harry mit dem fünften Band keinen Gefallen getan.
  • Snape aus Harry Potter: Oh je, jetzt werden mich wahrscheinlich viele hassen, aber ich muss zu meiner Meinung stehen. Ich kann Snape nicht wirklich leiden und ich gehöre nicht zu den Fangirls, denen das Höschen feucht wird, wenn irgendwo eine Snape-FF zu lesen ist. Ich kann ja verstehen, dass er Lilys Abweisung und ihren Tod nie wirklich umwunden hat, aber einen elf bis siebzehn Jahre alten Jungen zu peinigen und piesacken, weil er einen Groll gegen dessen Vater hegt, das ist nicht okay. Er ist erwachsen und soll sich gefälligst so benehmen. Ich sage ja nicht, dass er Harry lieben muss, aber so, wie er sich ihm in den Büchern gegenüber benimmt, ist das einfach nicht tragbar. Und dann macht auch keiner was dagegen. Harry wendet sich ja mehrmals an andere und weist darauf hin, dass Snape ihn richtig zu hassen scheint, und alle anderen sagen dann immer nur: "Ach, weißt du, er konnte deinen Vater nicht leiden" oder "Snape ist zu jedem fies".

6. popular Authors that you just can't seem to get into ~ Beliebte Autoren, deren Bücher dir einfach nicht zusagen

  • Cassandra Clare: Ja, ich muss die gute Frau ein weiteres Mal erwähnen. Ich habe vier ihrer Bücher gelesen und ich kann einfach nicht erkennen, was alle an ihr und ihren Büchern finden. Für mich eine überbewertete Autorin.
  • Rainbow Rowell: Okay, das ist vielleicht nicht ganz fair, denn schließlich habe ich erst ein Buch der Autorin gelesen, aber das hat mich so enttäuscht - insbesondere da es als ihr bestes gilt - dass ich in naher Zukunft nichts mehr von ihr lesen will. Ich mochte ihren Schreibstil auch gar nicht, dabei ist er gerade das, was gerne so lobend hervorgehoben wird.
  • John Green: Nun gut, ich gebe zu, dass dies hier überhaupt nicht fair ist, denn ich habe noch nie ein Buch von John Green gelesen. Aber irgendwas sagt mir, dass mir seine Bücher nicht gefallen würden. Nichts von dem, was er geschrieben hat, spricht mich auch nur ansatzweise an. Und da man auf BookTube mit Hardcore-John-Green-Anbetern zugeballert wird, habe ich auch keine Lust, jemals ein Buch von ihm zu lesen.
  • Maggie Stiefvater: Ich habe vor einiger Zeit mal die Mercy Falls-Trilogie als Hörbücher begonnen, aber ich musste nach wenigen Stunden abbrechen, da ich überhaupt nicht mit dem Stil der Autorin zurecht kam. Ihr Schreibstil wird ja gerne als Poesie bezeichnet, aber für mich war das mehr gestelzt und wie gewollt und nicht gekonnt
  • Cornelia Funke: Ich kann hier ja nicht nur englischsprachige Autoren und Autorinnen nennen, das wäre ja langweilig. Ich mochte vor vielen vielen Jahren Tintenherz von Cornelia Funke sehr gerne. Als ich das Buch Jahre später nochmal lesen wollte, weil ich es ja damals so toll fand, bin ich nach hundert Seiten an Funkes Schreibstil gescheitert. Auf jeder Seite bestand gefühlt jeder zweite Satz aus einer holprigen Metapher. Für mich kam das beim Lesen einfach so rüber, als wollte die Autorin auf Teufel komm raus poetisch schreiben. Seitdem mache ich um ihre Bücher einen großen Bogen.

7. popular book tropes that you're tired of seeing. (examples "lost princess", corrupt ruler, love triangles, etc.) ~ typische Themen in Büchern, die dich nur noch nerven

  • Liebesdreiecke: Wer mich und meinen Blog kennt, der wird wissen, dass ich Liebesdreiecke wirklich nicht mag. Es gibt sicherlich auch gut ausgearbeitete, die mich persönlich gar nicht stören, aber es wird sich dieser Sache in den meisten YA-Büchern viel zu oft bedient. Als ob es der Traum eines jeden Mädchen sei, von mindestens zwei Typen gleichzeitig belagert zu werden - vor allem ist es im wahren Leben eher unrealistisch,  dass so etwas passiert. Und dann sind diese Protagonistinnen meistens total die dummen Puten, die kaum von Zwölf bis Mittag denken können, aber hauptsache, zwei Typen prügeln sich um sie. Außerdem verfolge ich da diese Redewendung:
  • Insta-Love: Es gibt sie, die Insta-Love, die funktioniert. Dies ist aber seeehr sehr selten der Fall. Meistens ist es einfach nur noch lächerlich, wenn in Büchern die beiden Protagonisten erstmals aufeinander treffen und die Anziehung zwischen den beiden sofort auf 100% steigt, dass man es nur noch knistern hören kann und man sich wundert, warum die beiden nicht eh sofort einander um den Hals fallen und sich direkt vor Ort und Stelle begatten. Begleitet wird dies meist damit, dass beide eh total perfekt sind, da geht es ja gar nicht anders, dass sie sich ineinander verlieben.
  • Zerrüttete Familienverhältnisse: Gerade erst wieder in Fangirl gehabt (ah, ich erwähne es schon wieder), aber warum muss die Hauptfigur so oft in schwierigen Familienverhältnissen aufwachsen? Entweder ist ein Elternteil tot oder ist abgehauen. Und das andere Elternteil ist irgendwie total abgedreht und mehr best friend als Mama oder Papa. Natürlich soll sich das Buch so von der Masse abheben, da es mittlerweile aber praktisch überall vorkommt, ist es eher besonders, wenn die Hauptfigur in einer stink normalen Familie lebt.
  • Extrem schüchterne, naive und unerfahrene Protagonistinnen: Ja, ich meine wieder dich, Cath! Nein jetzt mal ehrlich, es steht nirgendwo geschrieben, dass Mädchen ab einem bestimmten Alter "Erfahrungen" gemacht haben müssen, aber diese Protagonistinnen, die zwischen sechzehn und zweiundzwanzig sind und nie, nieeemals zuvor einen Jungen angeschaut, geküsst oder sonstwas mit ihm gemacht haben, finde ich irgendwie unrealisitsch. Beziehungsweise kann ich damit einfach nichts anfangen. Ich sage ja nicht, dass die Figuren in den Büchern direkt in die Betten hüpfen sollen, aber ich finde dieses "Virgin-Praising" aus heutiger Sicht einfach nicht mehr zeitgemäß. Ein gutes Mittelmaß wäre wünschenswert. 
  • Snowflakes: Sind wir nicht alle einzigartige und individuelle Schneeflocken? Ja, sind wir. Kein Grund, in einem Buch tausend Mal darauf hinzuweisen, wie einzigartig und individuell unsere Hauptfigur doch ist. Wir haben es verstanden.

8. popular serieses or Books in which you have no interest in reading ~ bekannte Buchreihen oder Bücher, die dich überhaupt nicht reizen

  • Percy Jackson von Rick Riordan: Puh, jetzt werde ich wahrscheinlich gesteinigt. Aber ich gebe es zu: Ich habe 0,0% Interesse, diese Buchreihe - oder jegliches anderes Buch - von Rick Riordan jemals zu lesen. Ich habe mir in den letzten Tagen viele Bookshelf-Videos von BookTubern angeschaut und gefühlt 95% hatten mindestens die Percy Jackson-Reihe im Regal stehen. Das ist für mich schon ein Grund, dass ich die Bücher nicht lesen will. Der andere ist, dass ich den ersten Film damals so schlecht fand. Und wenn man sich ein bisschen mit griechischer Mythologie auskennt, dann bereitet einem Percy Jackson Kopfschmerzen.
  • The Fault in Our Stars von John Green: Das dürfte keine Überraschung sein, habe ich dies doch schon weiter oben angesprochen. Ich habe keinerlei Interesse, jemals irgendein John Green Buch zu lesen. Da reizt mich einfach nichts dran.

9. A Book that you feel is worse than its movie Adaptation ~ Ein Buch, das schlechter war als dessen Verfilmung

  • Stardust von Neil Gaiman: Da musste ich keine Sekunde überlegen. Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch kannte. Und ich liebe den Film. Einer meiner liebsten Fantasy-Filme der letzten Jahre und in meinen Augen auch einer der besten. Weil ich den Film so liebe, wollte ich irgendwann dann auch das Buch lesen. Das habe ich vor fünf Jahren dann getan - und fand es furchtbar. Ich habe selten so ein emotionsloses, blödes, sinnfreies Buch gelesen. Für mich war es nur eine spröde Aneinanderreihung von irgendwelchen Ereignissen, die zufällig etwas miteinander zu tun hatten. Und die Liebesgeschichte fand ich extrem unspektakulär. Kaum zu glauben, wie man aus so einer Vorlage so ein Kunstwerk zaubern konnte.

So, das waren nun meine Unpopular Bookish Opinions. Ich hoffe, ich habe niemanden von euch zu arg getroffen mit meinen Ansichten. Wie immer: dies hier ist meine Meinung - und ich bin auf eure gespannt!!!

Kommentare:

  1. Sehr unterhaltsam zu lesen und ich kann deine Argumente nachvollziehen. Aus dem YA-Genre habe ich mich zu 97% zurückgezogen. Ist einfach nicht mehr meins.

    Viele Grüsse
    Jari

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    1. Hallo Jari,
      vielen Dank für deinen Kommentar. YA ist mittlerweile einfach schwierig geworden und man findet nur noch selten Bücher aus dem Genre, die wirklich gut sind. Vielleicht wird man mit der Zeit einfach zu alt xD
      Liebe Grüße, KQ

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  2. Hey, ich schon wieder :D

    Ich finde diese Unpopular Opinion Tags ja echt cool, hab ihn selbst auch mal gemacht, aber ich habe über so viele Bücher schon wieder meine Meinung geändert, müsste ihn vielleicht irgendwann nochmal machen :) Was ich allerdings echt spannend finde, ist, dass man dadurch viele Leute findet, die genau der gleichen Meinung sind, also vielleicht doch gar nicht so unpopular wie man dachte :D

    Cassandra Clare und ich werden auch absolut keine Freunde mehr, hab vor 4 Jahren oder so mal den Schuber der ersten drei TMI Bände bekommen, war ganz begeistert, weil es ja so viele mochten...und dann war ich so enttäuscht, weil ich gerade so durch den ersten Band bekommen bin, bevor ich die Reihe frustriert ins Regal gestellt habe, wo sie noch immer einstaubt. Ich mochte Clary überhaupt nicht, die Story fand ich dämlich und Jace...Gott dieser Typ regt mich so schrecklich auf! Wirklich, da wollte ich echt manchmal nur Amok laufen. Genauso war es bei TID, obwohl ich sagen muss, dass ich da zum Ende hin doch irgendwie eine Art Hass Liebe gegenüber der Reihe hatte, denn wenn man alle drei Hauptcharaktere von einer Klippe hätte schmeißen können, wär es voll die coole Idee gewesen. Ich mochte die Atmosphäre und die Story war auch ganz cool von der Idee her, aber Tessa wollte ich einfach nur erschießen, Will sollte erwachsen werden (Scheiß auf seinen Fluch, macht ihn mir auch nicht sympathischer) und Jem mal eine Persönlichkeit entwickeln. Gott. Ja, also Cassie und ich...eher nicht schätz ich mal :D

    Legend habe ich vor einem Jahr oder so gelesen und fand es einfach nur schrecklich langweilig und unkreativ, hatte glücklicherweise nur das eBook, sodass es mir nicht leidtun musste, es gekauft zu haben. Einfach gar nicht meine Buchreihe, obwohl sie echt vielversprechend klang. Insgesamt komm ich aber mit Marie Lu nicht klar, Young Elites fand ich auch ziemlich dumm, so viel zu "Anti-Heldin", die Prota war einfach doof.

    Fangirl hab ich zwar mal gelesen, aber ich kann mich kaum daran erinnern um ehrlich zu sein xD Hab es damals aber mit 3,5 Sternen bewertet, fand es also wohl ganz gut. Insgesamt bin ich aber eher weniger ein Fan von Contemporary, da muss ein Buch schon wundervoll sein, damit ich es mag. Irgendwie Contemporary für mich so ein Genre, das einfach keinen frischen Wind bietet, sowieso unrealistisch ist und ich hab keine Lust, über pubertierende Teenager zu lesen die sich verlieben, das kann ich mir im Real Life an meiner Schule ansehen, das reicht mir.

    Auch Romance Bücher finde ich schrecklich, nicht nur weil sie stellenweise echt dämlich sind, ich finde sie meistens einfach nur ungesund und das macht mir ein bisschen Angst, das es so viele Leser gibt, die sich daran ein Beispiel nehemen und Beziehungen a la Mr Grey und Ana oder wie sie auch alle heißen idealisieren. Beziehungen wo Mädchen objektisiert und benutzt werden, ein völlig falsches Bild vom Leben haben, und die auf der anderen Seite Jungs vielleicht auch zeigen, dass sie nichts wert sind, wenn sie nicht heiß und reich sind. Gott, das macht mich so traurig.

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    1. Haha, irgendwie finde ich es cool, dass du Harry nicht magst, die Meinung hab ich echt noch nirgendwo gelesen, und obwohl ich Harry echt gerne mag, muss ich dir in einigen Aspekten wirklich zustimmen, obwohl ich finde, dass das ihn auch etwas menschlicher macht, eben, dass ihm diese Besonderheit ihn stellenweise arrogant werden lässt, vielleicht braucht er das einfach für seine Entwicklung.

      Snape, ich mochte ich komischerweise bis Band 7 richtig gerne, und dann, als rauskam, warum er wirklich so gehandelt hat, stand ich da...WHAT? Ich fand das so traurig, ich mochte Snape als manipulierenden Bösewicht, der alle austrickst und einfach böse ist. Keine Ahnung, vielleicht bin ich komisch, aber ich fand es so traurig, dass er auf einmal everybodys darling war. Bäh.

      Zu Liebesdreiecken und Insta-Love muss ich echt nichts mehr sagen, ich glaube das ist wirklich etwas, was niemand braucht, und ich hoffe, dass die Autoren das irgendwann mal checken. Oder mal kreativ werden, wie cool wäre es denn bitte zum Beispiel wenn im Endeffekt beide Kerle zusammen durchbrennen und die Tussi zurücklassen? Das wär schon cool^^

      Die Familienverhältnisse fallen für mich genauso in die Sparte wie ungesunde Beziehungen, was soll das den einem heranwachsenden Leser sagen? Das es normal ist, wenn die Familie auseinanderbricht? Ich finde, es ist doch gerade dann wichtig, den Jugendlichen zu zeigen, dass Familie etwas kompliziert ist, etwas, was nicht immer perfekt läuft, aber eben auch ein Ort, wo man Sicherheit und Rat findet. Wo sind die Buchmamis, die liebvoll und real sind, die Buchpapas, die ein bisschen verrückt und liebevoll streng sind, oder die kleinen Geschwister, die kleine Teufel im Engelskostüm sind, aber trotzdem die besten Freunde?

      Okay, ich habe echt mega viel geschrieben, entschuldige :'D Hoffentlich hab ich dich nicht erschlagen^^ Ich finde viele Themen, die du ansprichst sehr interessant, von daher: Schöner Beitrag!

      Liebe Grüße
      Kücki


      P.S: Witzig, nur bei einer Sache sind wir uns nicht einig, Maggie Stiefvater ist eine meiner Lieblingsautorinnen, wobei ich dir zustimmen muss, das ihr Schreibstil speziell ist, aber ich liebe ihn, wobei sagen muss, das die Mercy Reihe ihre schwächste ist, aber The Raven Boys und The Scorpio Races...hands down, ich liebe diese Bücher :)

      P.P.S: Omg ich brauchte zwei Kommentare XD Sorry

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    2. Hallo Kücki,

      wow, also ich bin sprachlos! Vielen Dank für deinen langen und ausführlichen Kommentar :) ♥

      Wenn du den Tag schon mal gemacht hast, dann muss ich gleich mal vorbei schauen gehen und lesen, was du so für Antworten gegeben hast. Und natürlich wäre es cool, wenn du die Fragen vielleicht nochmal beantworten könntest, wenn du sagst, dass sich deine Ansichten seitdem nochmal verändert haben. Und ja es stimmt, oftmals tauchen die eigenen Antworten häufiger auf, als man zuvor vermutet hat. Aber ich glaube schon, dass man etwas von der breiten Masse abhebt, wenn man Cassandra Clare nicht mag und sich kein Stück für John Green und Rick Riordan interessiert. Diese Bücher tauchen einfach überall auf o.O

      Ich habe mich ganz lange gegen die Bücher von Cassandra Clare gesträubt weil ich schon ahnte, dass die Bücher nichts für mich sein würden. Durch die Blogger- und BookTuber-Welt habe ich mich dann doch "überreden" lassen und was soll ich sagen? Mein ursprüngliches Gefühl hatte mich nicht getäuscht... Ich sollte vielleicht häufiger darauf hören xD Ich bin aber auf jeden Fall beruhigt, dass auch du Clary und Jace nicht mochtest. Ich fand beide einfach unerträglich. Bei TID mochte ich die Grundprämisse und dieses steampunkige Element sehr gerne (und insgesamt hätte mir die Reihe auch besser gefallen als TMI), aber wie du es schon sagst, diese Protagonisten waren einfach furchtbar. Jem mochte ich übrigens am wenigsten. Den finde ich so aalglatt und nichtssagend. So blass, wie er aussieht, ist auch sein Charakter.

      Bei Legend muss ich dir zustimmen. Im Nachhinein finde ich das Buch auch einfach nur schrecklich langweilig. The Young Elites habe ich dann irgendwie gar nicht mehr lesen wollen. Meistens bleiben Autoren ihrem Schema doch treu. Und ich mochte das Schema bei Legend einfach nichts. (Was mich dazu führt, dass Cassandra Clare ihrem Schema nicht nur treu bleibt, sonders es kopiert und kopiert und kopiert... Weil... bringt halt Money).

      Schön, dass du das mit Contemporary so ähnlich siehst. Manchmal fühlt man sich ja auch ein bisschen schuldig, wenn man mit einem Genre gar nichts anfangen kann, besonders, wenn in dem Genre so viele und beliebte Bücher erscheinen, die teilweise auch echt toll aussehen und echt gut klingen, aber für mich waren die meisten Contemporary Bücher bisher ein Reinfall. Und wie du sagst: Wenn ich was über pubertierende Teenies sehen/erfahren will, dann brauche ich mich nur im echten Leben umzuschauen.

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    3. Es gibt Romance Bücher, die mir gefallen haben. Aber weil ich an die mit einer ganz anderen Einstellung herangegangen bin. Ich mag Romantik in Büchern, aber eben nicht, wenn der Hauptfokus auf der Romantik liegt. Und wie du sagst: oftmals vermitteln solche Bücher ein völlig falsches Bild, was wirklich sehr traurig ist!

      Das mit Harry, ja du hast Recht, dass ihn diese Entwicklung menschlicher macht. Aber eben nicht sympathischer. Das fand ich schade. Vor allem im fünften Band, da entschuldigt er sich ja praktisch null dafür, dass er die anderen in so eine scheiß Situation gebracht hat. Und auch nicht bei Hermine, die von Anfang an richtig lag und die er ja so angeschrien hat, er wüsste ja wohl besser, was Voldemort denkt und macht als sie. Ging für mich einfach gar nicht. Wie gesagt, in den anderen Bänden berappelt er sich ja wieder etwas, aber bei mir hat er dennoch einige Sympathie-Punkte eingebüßt!

      Also Snape als Fiesling an sich mochte ich auch. Aber den Hintergrund, warum er so fies zu Harry war, den fand ich dann einfach nicht okay. Also stimme ich dir da zu!

      Jaja, diese "Book-Tropes". Man würde sich wirklich mal wünschen, dass die (in erster Linie us-amerikanischen) Autoren und Autorinnen endlich mal einsehen, dass eine Insta-Love, ein Liebesdreieck, oder eine verquere Familie nicht das Maß aller Dinge und nicht immer realistisch sind.

      Du musst dich überhaupt nicht entschuldigen, wenn du viel schreibst. Ich freue mich total darüber, da soetwas Basis für eine Konversation bietet! Und vielen Dank, dass dir mein Beitrag gefallen hat ♥

      Liebe Grüße, KQ

      P.S.: Haha, ja, man kann ja doch nicht immer einer Meinung sein :D Ich weiß nicht warum, aber ich kam bei der Mercy Falls-Reihe überhaupt nicht mit ihrem Stil zurecht und fand ihn persönlich aufgesetzt. Aber das ist ja glücklicherweise alles Geschmackssache :D Ich liebe ja den Schreibstil von Scott Lynch und bin der Meinung, dass er künstlerisch schreibt, aber auch da habe ich schon Rezensionen gelesen, in denen sich eben genau über seinen Stil beschwert wurde - von wegen zu ausufernd und zu gesteltzt. Es freut mich auf jeden Fall, dass dir die Bücher von Maggie Stiefvater so gut gefallen :)

      P.P.S.: Hehe, ich auch xD

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